Im Sommer 2007 durfte ich drei Tage in Berlin mit Marshall B Rosenberg lernen. Nach einer Trainerausbildung  bei Klaus Karstädt absolvierte ich 2008 das einjährige Leadershiptraining von BayNVC, des international größten Vereins, der sich der Verbreitung der Haltung der Gewaltfreien Kommunikation verschrieben hat, mit Miki Kashtan in den USA. In diesem Programm lernte und erfuhr ich viel über Gemeinschaftssinn, den heilsamen Umgang mit Konflikten, die Kraft von Empathie und solch hilfreichen Strukturen wie Empathiegruppe und Empathie-Kumpel, über das Einbeziehen von Gemeinschaft in die eigenen nächsten Lernschritte und die Macht der Bitte an alle.

Für meine Arbeit mit Jugendlichen und Familien war mein Lernen mit Jesse Wiens und Catherine Cadden wesentlich. Zusammen im Team im Familycamp in Wales 2012 und dann später als Teilnehmende in ihren Play in the Wild Leadershipkursen erhielt ich sehr viel Inspiration in punkto Achtsamkeit, dem Wert von absoluter Ehrlichkeit für tragbare Verbindungen sowie gegenseitiger Unterstützung im Lernen immer mehr in Vertrauen und Liebe in Gemeinschaft hinein zu wachsen. Catherine ist für mich in ein kraftvolles Leitbild mit Blick auf Kontakt herstellen durch kräftigen Selbstausdruck.

Tiefere Verbindung zur spirituellen Dimension der Gewaltfreien Kommunikation fand ich im EURO-LIFE von Robert Gonzales (2-Jahres-Programm). Der Fokus in diesem Programm liegt auf Embodiment/Verkörperung  der lebendigen Energie der Bedürfnisse. Als kraftvollstes Übungsmittel die eigenen inneren Ströme wahrzunehmen, präsent zu sein und einen verbalen Ausdruck zu finden habe ich die Dyade, eine Meditationsform, erlebt.

Meine Fertigkeiten in der Mediation auf Basis der Gewaltfreien Kommunikation erlernte und vertiefte ich bei Liv Larsson sowie bei John Kinyon und Ike Lasater. Zudem absolvierte ich eine klassische Mediationsausbildung im Mediationsbüro Mitte.

Später begegnete mir dann ein Ansatz, der stark von der Gewaltfreien Kommunikation inspiriert ist und sich Konflikten als etwas im System Lebendiges annähert:  Restorative Circles (englisch)  und Restorative Circles (deutsch) ein Ansatz aus Brasilien. Restorative Circles streben eine „neue“ Konfliktkultuar an. Dieser Ansatz hat mein Verständnis von Konlikten massgeblich verändert: Ich sehe neben all dem Schmerz, die Konflikte verursachen können auch ihr immenses Potenzial für Transformation und ein mehr an gegenseitigem Verstehen, tieferer Verbindung zu sich selbst und anderen und einem erhöhtem Gemeinschaftsgefühl. Vorausgesetzt wir lernen mit ihnen auf eine Art und Weise umzugehen, die Begegnung fördert. Im Buch Relationale Sozialarbeit vom Beltz Verlag finden Sie einen Artikel von mir und Nadine Helm zur Einführung in die Restorative Circles.