Liebe an Restorative Justice/Heilender Gerechtigkeit Interessierte,

mögen Sie mir helfen den nächsten Meilenstein eines meiner Herzensprojekte mit Leichtigkeit zu erreichen?

Mein Herz schlägt seit einigen Jahren sehr stark für die Restorative Justice – oder auch heilende Gerechtigkeit und ich möchte gern dazu beitragen, dass dieser Ansatz auch bei uns in Deutschland vielfältigste Ausprägungen bekommt. Ab Herbst habe ich die Gelegenheit gemeinsam mit zwei anderen Heilende-Gerechtigkeit-Unterstützerinnen ein Programm in einem Berliner Gefängnis durchzuführen. Zudem gibt es bereits mehrere Anfragen anderer Haftanstalten in anderen Bundesländern.

Diese E-Mail-Serie dient als Fundraiser für mich, um das Projekt im Herbst entspannt umzusetzen und vielleicht noch weitere anzugehen ohne von den Budgets der Anstalten abhängig zu sein.

Wie können Sie mir helfen?
Ich habe für die Zeit vom 1. September (Weltfriedenstag)  eine 40-Tage-Herzens-Inspirationen E-Mail Serie zusammengestellt. Ich würde mich riesig freuen, wenn Sie sich dafür anmelden und mir einen finanziellen Beitrag Ihrer Wahl dafür überweisen.
Vielleicht dient Ihenn dies hier als Anregung und Orientierung:
11,90€, 23,80 €, 35,70 €, 47,60€, 59,50 € (so bleibt nach Abzug der Mehrwertsteuer immer genau „der volle Zehner“ übrig. :-))

Was heißt das genau?
Ab dem 1. September erhalten Sie dann 40 Tage lang täglich eine E-Mail mit kleinen Texten oder Geschichten, die mich auf meinem Weg der tieferen Verbindung mit meinem Herzen, dem Leben an sich und meinen Mitmenschen unterstützen. Ich hoffe, dass auch Sie sich von diesen Texten irgendwo angesprochen fühlen. Manchmal sind diese kleinen Texte begleitet von Fragen, die Sie dann einladen, über bestimmte Dinge in Ihrem Leben nachzusinnen, nachzuspüren. In jedem Fall ist jeder Tag geschmückt mit einem Foto oder einem Bild. Ich hatte unglaublich viel Freude beim Zusammenstellen und hoffe – das meine Freude Sie auch ansteckt und einen Impuls für Ihren Tag setzt.

Wenn Sie mich unterstützen mögen, wie sieht dann Ihr nächster Schritt aus?
Schreiben Sie mir eine E-Mail oder einfach an annett@annett-zupke.de mit dem Stichwort: Gefängnisprojekt.
Für das Ausstellen der Rechnung brauche ich von Ihnen a) Ihre Postanschrift  und b) die Angabe zu der Höhe des finanziellen Beitrages, den Sie gewählt haben.

Was mich an diesem Ansatz so fasziniert?
Im Gegensatz zur herkömmlichen Justiz legt er den Fokus auf das aktive Einbeziehen der von Gewalttaten unmittelbar Betroffenen. Die Tatverantwortlichen und die Überlebenden/ Hinterbliebenen  kommen in begleiteten Dialog-Räumen zusammen. Durch diesen Dialog kann auf Täterseite wahrhaftig Verantwortung für die Folgen des eigenen Handelns übernommen werden; Überlebende/Hinterbliebenen finden Gehör indem, wie die Wellen der erlittenen Gewalt oftmals noch viele Jahre später ihr Erfahren des Lebens bestimmen. Gefühle wie Trauer, Wut und Schmerz sowie Qualitäten wie gegenseitiges Verstehen und Mitgefühl haben hier ihren Platz. Diese Begegnungen sind immer wieder für die Beteiligten sehr herausfordernd, werden aber oft als wichtiger Meilenstein im Heilungsprozess erlebt.

Welchen Beitrag konnte ich schon leisten?
In Deutschland steckt dieser Ansatz gerade in Fällen von schwerer Gewalt noch ganz schön in den Kinderschuhen. Es gibt nur einige wenige Menschen, die bislang Betroffen im Dialog begleitet haben. Ich hatte bislang das Glück an zwei Dokumentarfilmen als Mediatorin und fachliche Beraterin mitzuwirken und konnte somit dazu beitragen, diese Möglichkeit des Umgangs mit den Konsequenzen schwerer Gewalt einem breiteren Publikum zu ziegen.

Für den deutschen Film Beyond Punishment begleitete ich in Norwegen einen Vater (S.10 -14), dessen Tochter erschossen wurde sowie deren damaligen Freund, der ihren viel zu frühen Tod zu verantworten hat. Beide Männer stellten sich der Frage, ob sie einander begegnen wollen.

Die deutsch-amerikanische Co-Produktion To Germany with Love ist noch nicht fertig, erscheint aber voraussichtlich in ein bis zwei Jahren im Kino. Hier wird die Reise der US-Amerikanerin Kathleen gezeigt, deren Bruder vor mehr als 30 Jahren in Deutschland ermordet wurde. Ich habe sie bei den Gesprächen mit Menschen begleitet, die Verbindungen zur Gruppe der Tatverantwortlichen haben. Auch als so genannte Stellvertreterbegegnungen waren diese immer wieder für alle Beteiligten sehr berührend. Das Foto dieser Mail entsand bei einem der von mir begleiteten Dialoge zwischen Kathleen und einem ihrer Gesprächspartner hier in Berlin ….

Was steht für mich als Nächstes an?
Vor fünf Jahren habe ich im Hochsicherheitsgefängnis in Wisconsin nach drei Tagen in einem Redekreis mit 50 Menschen (Gefängnisbewohner sowie von „draußen“: Überlebende von Gewalttaten, Gemeinschaft) gesagt, dass ich ein ähnliches Programm gern in ein deutsches Gefängnis bringen möchte.
Im Herbst ist es endlich soweit!!!

Bis dahin gilt es noch zu konzipieren, zu organisieren und vorbereitende Gespräche mit den Beteiligten zu führen.

Wenn Sie Lust haben, mich in meinem Wirken zu unterstützen, dann freue ich mich auf Ihre Mail.

In jedem Fall wünsche ich Ihnen einen freundlichen Tag und grüße Sie von Herzen

Annett Zupke